Bösartige Veränderungen (maligne Hauttumore)

Nach der Diagnose einer Hautveränderung, die nicht eindeutig gutartig ist, erfolgt eine Exzision. Bei diesem Eingriff wird die Haut mit einem Lokalanästhetikum betäubt (ähnlich einer Spritze beim Zahnarzt), und die Hautveränderung wird mit einem ausreichenden Sicherheitsabstand im Gesunden entfernt. Anschließend wird die Wunde aufwendig verschlossen, um ein kosmetisch möglichst optimales Ergebnis zu erzielen. Das entnommene Gewebe wird dann zur feingeweblichen Aufarbeitung in ein spezielles Labor gesendet. Das genaue Vorgehen wird mit dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin vor dem Eingriff genau besprochen. Meist ist die Operation in einigen Minuten überstanden. Eine Allgemeinnarkose ist nicht erforderlich. Wichtig ist es, auf mögliche Allergien (insbesondere auf Lokalanästhetika, Latex, Jod und andere Medikamente) hinzuweisen. Dies wird auch beim Aufklärungsgespräch erfragt werden.

Bösartige Hauttumore

Eine Spezialität in unserer Praxis ist die Operation im Gesichtsbereich von bösartigen Hauttumoren, die teilweise mit Sicherheitsabstand entfernt werden müssen, so dass wir auch falls erforderlich Schwenk,-Rotations- und Verschiebelappenplastiken mit gutem kosmetischem Ergebnis zur Erhaltung der Ästhetik im Gesicht durchführen.  Auch dabei kommen kosmetische Nahttechniken mit versenkten selbstauflösenden Fäden zur Anwendung. Die Hautoberfläche wird zusätzlich mit Klammerpflastern geklebt. In bestimmten Fäden sind selten zusätzliche Nähte in der Hautoberfläche erforderlich, die dann je nach Lokalisation am 7. bis 14. postoperativen Tag gezogen werden.