Operative Behandlung

Nach der Diagnose einer Hautveränderung, die nicht eindeutig gutartig ist, erfolgt die Exzision. Bei diesem Eingriff wird die Haut zunächst mit einem Lokalanästhetikum betäubt (ähnlich einer Spritze beim Zahnarzt), und die Hautveränderung wird mit einem ausreichenden Sicherheitsabstand im Gesunden entfernt. Anschließend wird die Wunde aufwendig verschlossen, um ein kosmetisch möglichst optimales Ergebnis zu erzielen. Das entnommene Gewebe wird dann zur feingeweblichen Aufarbeitung in ein spezielles Labor gesendet. Das genaue Vorgehen wird mit dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin vor dem Eingriff genau besprochen. Meist ist die Operation in einigen Minuten überstanden. Eine Allgemeinnarkose ist nicht erforderlich. Wichtig ist es, auf mögliche Allergien (insbesondere auf Lokalanästhetika, Latex, Jod und andere Medikamente) hinzuweisen. Dies wird auch beim Aufklärungsgespräch erfragt werden.

Sollten weiterführende Behandlungen erforderlich sein, finden diese entsprechend den Leitlinien statt.